Moet Hennessy plant Weingut in China

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Beijing weist darauf hin, dass Moet Hennessy im Norden Chinas, d.h. in der Region Ningxia, ein Weingut eröffnen will, um der steigenden Nachfrage im Reich der Mitte nachzukommen.

Hier die Information auf Englisch:

The winery will be located in the northern Chinese region of Ningxia, between the He Lan Mountains and Yellow River, and will feature fermentation cellars, tasting rooms and a luxury visitor centre.

Hong Kong-based architectural firm, MAP, which has been commissioned to develop the winery, said it would ensure the new facility fits into the local environment.

MAP Principal, Edward Billson, said: “Ningxia, where the winery is based, is a remote location which presented some significant design challenges.”

“Moet wanted to respect the local wine-making traditions and to complement the Ningxia landscape, but equally they wanted to make a clear, contemporary and bold design that would put its fine wines on the map in China.”

Traditionally wine is stored in underground cellars, but with the harsh Ningxia winters and flood-prone summers, the builders took advice from local wine growers and decided to  bury the vines completely to protect them from the cold

Using the same technique, they moved hundreds of tonnes of local earth to ‘bury’ the fermentation cellars above ground.

The project is expected to cost around $5.5 million dollars and is scheduled for completion in 2013.

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China – Erfolgreiches Marketing – Vortrag in Hamburg am 24. September 2012

Die in Hongkong, Beijing und Shanghai ansässige CHEURAM Consulting Group kündigt an, dass am 24. September 2012 in Hamburg im Rahmen der China Time 2012 ein Vortrag stattfinden wird, der sich an Unternehmer und Dienstleister richtet, die ihre Produkte und Dienste auf dem chinesischen Markt anbieten möchten.

Zwei Experten (Kaufmann und Rechtsanwältin) aus Hamburg und Beijing erläutern,

  • was Chinesen von ausländischen Produkten und Anbietern erwarten,
  • wo sich Marktlücken bieten,
  • welche Vertriebskanäle und Marketingstrategien erfolgreich genutzt werden sollten und
  • wie das ausländische Unternehmen rechtlich und wirtschaftlich vorgehen sollte.

Der Vortrage ist kostenfrei.

Er finde  am Montag, den 24. September 2012 um 16:30 Uhr statt.

  • Der Veranstaltungsort wird nach erfolgter Anmeldung mitgeteilt.

Anmeldungen werden unter info@cheuram.com erbeten.

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Luxusmesse in China – im September 2012 in Shanghai

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Beijing gibt bekannt, dass vom 14. bis 16. September 2012 in Shanghai die führende Messe für hochwertige, auch ausländische, Immobilien in China stafinden wird, die China International Luxury Property & Home Decor Show.

Neben Immobilien werden auch Luxusgüter aller Art und damit zusammenhängende Dienstleistungen aus- und vorgestellt, die sich an die wohlhabenden Besucher richten und damit eine wertvolle Ergänzung zum übrigen Angebot darstellen.

Die CHEURAM Group wird mit einem eigenen Stand vertreten sein; sie bietet deutschsprachigen Unternehmen die Möglichkeit an, sich in Form eines Gemeinschaftstandes daran zu beteiligen. Damit sparen sparen sie Kosten und kommen in den Genuß der vorhandenen Infrastruktur, einschließlich der Betreuung durch eine renommierte chinesischen Rechtsanwältin.

Anfragen zu den Konditionen, Preisen und zum Vorgehen sind an info@cheuram.com zu richten.

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Luxus in China weiter im Trend

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong macht auf eine sehr interessante Studie der Unternehmensberatung Bain & Company aufmerksam, deren Untertitel “China fordert Höchstgeschwindigkeit” lautet.

Der Tenor lautet: Der chinesische Markt entwickelt sich mit einer einmaligen Dynamik. Wenn deutsche und Schweizer Unternehmen den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen sie noch einen Gang höher schalten und China zu ihrem zweiten Heimatmarkt machen.

Hier ist der Link zur Studie: BainBrief_Quansu-Strategie_2011

 

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Shanghai Tang weiht mongolisches Dorf in Hongkong ein

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group Ltd. berichtet von der faszinierenden Party die das Modeunternehmen Shanghai Tang in Hongkong gegeben hat. Wegen einer drastischen Mieterhöhung ist es aus den bisherigen Räumlichkeiten im “Central” Stadtbezirk ausgeugen und verkauft nun aus mongolischen Jurten – Zelten auf dem Dach von Pier 4 am Hafen.

http://hk.lifestyleasia.com/en/features/entertainment/video-shanghai-tang-mongolian-village-party-9805

Hong Kong’s fashion elite braved the rain last Tuesday, 8 November 2011, for a spectacular party under the stars to celebrate the launch of the Shanghai Tang
Mongolian Village
at the top of Pier 4 in Central.

High profile guests included celebrity models Amanda S, Cara G and Mikki Yao, along with socialite Marisa Zeman and artist Simon Birch, who were entertained by Mongolian artists group Nomad Wave and Mongolian singer Tsgot Tsede, who sang traditional songs throughout the night with DJ remixes.

Having been bumped out of their flagship store on Pedder Street, Shanghai Tang has truly become the ‘Nomad of Central’ with an alternative loft boutique on the sixth floor of Pedder Building as well as an innovative pop-up store at the new Shanghai Tang Mongolian Village with exotic Mongolian Ger tents.

One of the six Mongolian yurts in the Shanghai Tang Mongolian Village can even be booked for private events (either a sit-down dinner for up to 60 guests or a cocktail party for up to 250 people with canapes, champagne and Mongolian vodka.) Check it out from now until 31 December 2011!

Were you at the Shanghai Tang Mongolian Village opening party? See if you can spot yourself in our event gallery.

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Die bizarre Welt der reichen Chinesen

In der Welt vom 25. Oktober erschien folgender Artikel, der die Welt der reichen Cinesen sehr gut beschreibt.

Secondhandläden für Luxusgüter schießen in der Volksrepublik wie Pilze aus dem Boden – weil die neuen Millionäre nicht warten wollen.

 

Designermode bei der Fashion Week in Peking
Foto: picture alliance / Photoshot
Designermode bei der Fashion Week in Peking.  Wenn die Luxuskleider nicht passen, wandern sie in den Secondhandshop und werden dort teuer verkauft.

Die Chefverkäuferin in der Milan-Boutique nennt sich „Maggie“. Sie preist eine beigefarbene Handtasche in der Glasvitrine: „Das ist unser bestes Stück, eine „Birkin“-Tasche von Hermès, Straußenleder, aktuelle Edition.“

In einer der drei Hermès-Filialen Pekings würde die nach Jane Birkin benannte Tasche umgerechnet 16.000 Euro kosten. Bei „Milan-Station“ im Sanlitiun-Village gibt es sie auch aus zweiter Hand. Dafür aber doppelt so teuer: „Für 288.000 Yuan (32.000 Euro) können Sie sie mitnehmen.“

Willkommen in der absurden Welt des chinesischen Gebrauchtwaren-Mekkas für Luxusmarken, dem jüngsten Konsumtrend für die Neureichen im Land. Secondhandshops schießen wie einst in Japan auch in der Volksrepublik aus dem Boden, die bisher als Paradies für Markenfälschungen galt und über weite Strecken ein bitterarmes Entwicklungsland ist.

Gebrauchte Taschen sind doppelt so teuer

Designertaschen von Hermès sind gebraucht doppelt so teuer, weil sie so begehrt sind, erklärt Maggie. Die französische Nobelmarke lasse selbst ihre VIP-Kunden in Paris sechs Monate warten, wenn sie eine „Birkin“ aus der aktuellen Serie wollen. In Peking sind es vier Jahre. Wer sie in China eher haben will „muss zu uns kommen. Es gibt genug Leute, die nicht warten wollen.“


Das bestätigt auch Lu Yuan, Geschäftsführerin im zweistöckigen „Secoo“-Shop in der „Finanzstraße“. Das 1100 Quadratmeter große Geschäft wirkt wie ein exklusiver Club, aber nicht wie ein Gebrauchtwaren-Markt. Verkäufer tragen Handschuhe. Im Obergeschoss lassen sich Neureiche in eleganten Separees bei Tee und Knabbereien neue Einlieferungen zeigen. Viele haben eine Vorauswahl über „Secoo.com“ getroffen. Seit Januar hat Chinas größter Secondhand-Anbieter für Luxusmarken seine eigene Webseite. „Wir haben schon eine halbe Million Online-Mitglieder.“ Bei Preisen über 1000 Euro wollen Käufer das Objekt ihrer Begierde näher in Augenschein nehmen. Lu Yuan zeigt ihnen eine violette Handtasche aus Krokodilleder für 298.000 Yuan. Es ist eine Hermès-„Jypsiere“. „,Birkin‘ wäre besser.“ Vor Kurzem hatte sie eine in Rot. „Die ging für 52.000 Euro weg.“

Hinter dem Service-Counter sitzen Prüfer. Sie zertifizieren alle Marken und legen je nach Zustand erhebliche Preisabschläge fest, wenn es nicht gerade gesuchte Marken von Hermès oder Chanel sind. Mehrfach in der Woche wechselt das Angebot der rund 1500 ausgestellten Taschen, Uhren, Gürtel, Seidentücher, Sonnenbrillen, Schuhe oder Markenuhren von Louis Vuitton, Gucci, Prada, Burberry bis Cartier.

Was nicht passt geht in den Scondhandshop

Oft sind sie noch nicht mal anprobiert worden wie etwa Modelschuhe. Reiche Zeitgenossen brachten sie von einer Auslandsreise als Geschenke mit. Weil sie die falsche Größe oder Farbe wählten, landeten ihre Schuhe bei „Secoo“. „Ein Drittel unseres Angebots kommt über diesen Weg“, sagt Li Rixue, Gründer und Geschäftsführer von „Secoo“.

Andere Einlieferungen stammen von VIPs oder von Schauspielerinnen, die eine Tasche in anderer Form wollen, sowie von Zwischenhändlern. „Wenn wir an Echtheit oder rechtsmäßigen Herkunft eines Angebots zweifeln müssen, nehmen wir es nicht an. Unsere Kunden wissen, dass sie Zweitbesitz erwerben, aber erste Hand erhalten.“

Der 37-Jährige startete vor 15 Jahre mit dem Verkauf fast neuwertiger Haushaltstelektronik. Er entdeckte, dass reiche Chinesen sich jedes neue Produkt kauften, sobald es auf den Markt kam und dann nicht wüssten, was sie mit ihren Zweitgeräten anfangen sollten. Li erkannte die Marktlücke und baute dazu seine Ladenkette in den Provinzen auf. Die gleiche Entwicklung vollziehe sich beim Luxuskonsum.“ Die Olympischen Spiele 2008 brachten die Zäsur“, sagt er. „Reiche Chinesen kaufen keine Kopien. Die echten Nobelmarken bringen ihnen Gesicht und Status. Sie sind auch ein Ausweis für Kultur.“

Touristen kaufen Fake-Artikel

Verkehrte Welten: Vor Pekings Fake-Kaufhäusern halten Busse voller Touristen. Europäer shoppen mit Vorliebe in dem für Billigklamotten und dreiste Markenfälschungen berüchtigten fünfstöckigen „Yaxiu“-Seidenmarkt, Im Untergeschoss für Schuhe, Gürtel oder Koffer stehen auch Hermès-Taschen. Ihre Preise reichen von 180 Yuan (20 Euro) für grobe Kopien bis zum zehnfachen Preis für „yibiyi“ (Eins zu Eins) genannte Imitationen der „Birkin“-Tasche. „Schon krass“ sagt Li, „wie wild Europäer auf Fakes sind, während unsere Neureichen für Kultmarken mehr als den Originalpreis zahlen.“

2009 öffnete Li seinen ersten „Secoo“-Laden auf 100 Quadratmeter in Peking neben zehn kleineren Franchise-Shops für Second-Hand-Mode in den Provinzen. 2010 setzte er mehr als drei Millionen Euro um. Dieses Jahr werden es sieben Mal soviel sein, nachdem im März seine Flaggschiff- Boutique öffnete und das Online-Geschäft brummt. Li plant 2012 bis zu zehn weitere Luxus-Großboutiquen in Peking, Schanghai und in den Provinzhauptstädten zu errichten. „Wir peilen mehr als 100 Millionen Euro Umsatz an.“

Venture-Kapitalisten glauben, dass sein Geschäftsmodell, bei dem er Einlieferungen zu 80 Prozent auf Kommission übernimmt, in China Zukunft hat. Im Juli kauften sich US-Investoren von „IDG Capital“ mit zehn Millionen US-Dollar als Teilhaber ein, im September folgte eine japanische Bank. Li will „Secoo“ 2013 an die Börse bringen und im Online-Business auch „hippe“ IT-Geräte, Zigarren, Weine und gar Yachten als Secondhand anbieten. „China wird das neue Zentrum für Luxuskonsum.“

Allein in Peking und Schanghai gebe es heute rund 100.000 potenzielle Kunden. Tendenz rasch steigend. Weltweite Nobelmarken drängen in den Markt. Hermès unterhält in China heute 18 Filialen. Die Luxus-Secondhändler folgen bei Fuß. Die Hongkonger Gruppe „Milan-Station“ will ihre vierte Boutique in Peking und Schanghai eröffnen. Der größte japanische Second-Hand-Anbieter „Brand Off“ öffnete jetzt auch in Schanghai seinen ersten Laden. Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen.

Immer mehr Superreiche

Li macht sich keine Sorgen, dass ihm die Kunden ausgehen. Immobilienspekulation und Wirtschaftsboom hätten über Nacht eine Klasse von Superreichen geschaffen. Die Zahl an Chinesen, die mehr als zehn Millionen Yuan (1,1 Millionen Euro) anlegen oder ausgeben können, hat sich von 361.000 im Jahr 2006 auf über eine Millionen 2010 verdreifacht. Bis 2015 wird sie auf 2,19 Millionen Menschen ansteigen. Das haben renommierte Finanzforscher in einer neuen Studie für das Privatkundengeschäft chinesischer Banken herausgefunden. „China Business News“ hat sie gerade veröffentlicht. Demnach verteilen sich die Hälfte der Multimillionäre und 72 Prozent des Vermögens auf nur sechs Regionen: Peking, Guangdong, Schanghai, Zhejiang, Jiangsu und Fujian.

In keinem Land der Welt sind die Unterschiede zwischen einem obzön zur Schau getragenen Luxus und weitverbreiteten Unterentwicklung so krass wie im heutigen China ausgeprägt. 150 Millionen Chinesen leben unterhalb der von der Uno festgelegten Armutsgrenze von einem US-Dollar Einkommen pro Tag. Singapurs Ex-Staatspräsident Lee Kuan- Yew, den Pekings Führung als Ratgeber schätzt, nennt diese Kluft die größte Herausforderung für die weitere Entwicklung, von deren Überwindung auch die politische Stabilität des Landes abhängen wird.

Weil Peking die Einfuhr ausländischer Marken oft mit 50 Prozent Aufschlag verzollt, bringen immer mehr Bürger sie bei Auslandsreisen mit. Die „World Luxury Association“ (WLA) zählte jetzt Hunderttausende Chinesen, die zur Urlaubswoche um den Nationaltag 1. Oktober in Hongkong, Europa, USA oder Japan schoppten. Sie kauften in sieben Tagen für rund 2,7 Milliarden. Edelmarken ein. Chinas Fiskus entgehen riesige Einnahen. Peking will Zölle senken, schrieb „China Daily“, um den Luxuskonsum im Land zu halten.

Wer sich die neuen Statussymbole weder aus erster noch zweiter Hand leisten kann und keine Fakes kaufen will, hat eine andere Alternative. „Neue Imagewirtschaft für den Mittelstand“ nennt Pekings Abendzeitung jetzt den jüngsten Trend gewitzter Hersteller. Sie bieten über Online-Shops die Original-Bags oder andere Verpackungen für berühmte Marken an. Jeder könne damit so tun, als hätte er gerade in der Boutique eingekauft. Bis 100 Yuan (elf Euro) kostet eine echte Tasche aus Karton von Hermès.

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Wein in China

Henning Schwarzkopf empfiehlt allen deutschen Winzern und Exporteuren von Wein, sich das Video über die Absatzmöglichkeiten in Hongkong und China anzuschauen:

Wine in China

Sehr zum Wohle!

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