Wie Superreiche in China ihr Geld ausgeben

Wie Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong berichtet, hält die Spendierfreude bei den Reichen in China unvermindert an.

Einer Studie zufolge verwenden die Reichen auf dem chinesischen Festland etwa drei Prozent ihres persönlichen Vermögens pro Jahr für Reisen, täglichen Luxus, die Ausbildung ihrer Kinder und Geschenke. Die Zahl weist daraufhin, dass sie ihr eigentliches Kapital nicht antasten.

Mit Vermögen von durchschnittlich 49 Millionen Yuan (rund 5,8 Millionen Euro) geben Chinas Reiche im Mittel 1,45 Millionen Yuan (172.000 Euro) pro Jahr aus, darunter 19 Prozent für Reisen, 15 Prozent für täglichen Luxus, zwölf Prozent für die Bildung ihrer Kinder, und zehn Prozent für Geschenke, um Freundschaften zu pflegen, nach dem Weißbuch Chinesische Luxuskonsumenten 2011, das gestern vom Hurun Research Institute und der staatseigenen Industrial Bank veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse ergaben sich aus einer Umfrage, die zwischen Oktober und Januar unter 878 Festlandchinesen durchgeführt wurde, die im Schnitt 39 Jahre alt sind und über persönliches Vermögen im Wert von von mehr als sechs Millionen Yuan (712.000 Euro) verfügen – der Schwellenwert, anhand dessen das Weißbuch sogenannte Individuen von hohem Nettowert definiert.

Laut den Berechungen der Studie gibt es 2,7 Millionen solche Personen auf dem kommunistischen Festland Chinas, darunter über 60.000 Ultrareiche, deren Vermögen 100 Millionen Yuan (11,8 Millionen Euro) überstieg.

Im Durchschnitt unternahmen die Reichen im vergangenen Jahr 3,6 Spaßreisen in China und 2,4 ins Ausland. Geschäftsreisen sind nur unter den Ultrareichen häufiger als Urlaubsreisen. Mehr als 50 Prozent davon gehen davon aus, in der Zukunft noch mehr für Reisen auszugeben, und 60 Prozent verlangen von ihren privaten Banken, Ratschläge für Luxusreisen zu geben, zeigt die Umfrage.

Hong Kong ist heute die unumstrittene Destination, wo reiche Festlandschinesen ihr Geld verschwenden, denn 73 Prozent von ihnen sagten, es sei ihr bevorzugtes Ziel für den Kauf von Luxusgütern. Auf dem Festland geben sie für Luxus nur 28 Prozent ihres Geldes aus, da es dort Probleme mit der Produkt- und Managementqualität gebe. Die Einkäufe der reichen Festlandschinesen konzentrieren sich auf Uhren und Schmuck, während die Superreichen zunehmend in Superluxusgüter wie Yachten und Privatjets investieren.

Rund 29 Prozent der Befragten erwarten, dass ihre extravagante Einkäufe in den nächsten drei Jahren nachlassen werden, während 40 Prozent davon ausgehen, dass die Gebühren für die Ausbildung ihrer Kinder steigen werden.

Bis zu 85 Prozent der “Individuen von hohem Nettowert” sagten, sie planen, ihre Kinder im Ausland ausbilden zu lassen, während unter den Superreichen diese Zahl 90 Prozent erreichte. Zwei Drittel der wohlhabenden Eltern wollen ihre Kinder schon zur Oberschule oder sogar Grundschule ins Ausland schicken, um ihre Kreativität und Individualität zu fördern.

Chinas Reiche streben auch danach, “sich selbst zu verbessern”. Fast die Hälfte plant, für die nächsten drei Jahre Schulungsprogramme in Anspruch nehmen, und ein Drittel hat die Absicht, zu Vorträgen und Konferenzen zu gehen. Fast 30 Prozent haben an EMBA-Programme oder Klassen für CEOs teilgenommen, und 75 Prozent von ihnen fanden, dass Bildung die hilfreichste Plattform bei der Ausweitung ihrer sozialen Netzwerke sei.

Die Reichen warfen auch eine Menge Geld für Geschenke heraus, die in China notwendig sind, wenn man gute Geschäfte machen oder wichtige Personen für sich gewinnen will. Es kostet “Individuen von hohem Nettowert” rund 150.000 Yuan (18.000 Euro) pro Jahr, solche Geschenke zu kaufen, und 80 Prozent davon werden bei geschäftlichen Treffen verteilt. Die meisten davon kosten zwischen 5000 Yuan (593 Euro) und 20.000 Yuan (2370 Euro) pro Geschenk. Teure Uhren sind die erste Wahl als Geschenke für Männer, während Edelspirituosen ganz oben auf der Geschenkeinkaufsliste der Superreichen stehen.

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Duty Free Shopping in Shanghai

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Shanghai berichtet, dass die beiden Flughäfen der Stadt, Hongqiao (Inland) und Pudng (international) die günstigtsen Angebote für Zigaretten und Kosmetikartikel bietet, insbesondere im Vergleich zu Hongkong, Tokio und Singapur.

Das gilt allerdings nicht für Luxuswaren aus Leder. Dort haben Honglong und Singapur die Nase vorn.

Hier der Bericht in Englisch (aber davor noch ein Hinweis: Best souvenirs to buy at Shanghai Pudong  Airport

Beware, shopaholic travelers, this post might just cause a change of plans to  your next trip. For anyone who can resist the temptation — read on.

Shanghai is claiming its two city airports — Hongqiao and Pudong International — offer the best bang for your  buck when it comes to duty-free shopping, Oriental Morning Post reported today.

This news was announced yesterday in Shanghai at the China Airport Non-Aeronautical Revenue Summit 2011.

The summit also revealed that a new duty-free shopping space is being planned  for Hongqiao Airport’s T1 terminal, which is currently under renovation.

Star sell: cigarettes

“The duty-free products in Shanghai airports are sourced internationally  without any middlemen,” said an anonymous employee from Sunrise Duty Free, which  manages the duty-free shopping space in Shanghai airports.

The source further explained that they had compared their prices with those  in Hong Kong International Airport, Tokyo Narita International Airport and Singapore Changi Airport, and could confirm that Shanghai  offers the lowest average price for duty-free shopping in Asia.

One star sell in Shanghai is Zhonghua cigarettes. The high-end Chinese  ciggies are pegged at RMB 300 per bar (10 packs) at the airport, but RMB 450 in  any retailing stores in downtown Shanghai.

The aforementioned employee admitted that their airport stores run out of  Zhonghua cigarettes almost every day.

Cheaper cosmetics but pricier leather goods

“The cosmetics in Shanghai airports are cheaper than most those in most  overseas airports or normal duty-free shops,” advised a flight attendant  surnamed Wu, who works on international routes for a Shanghai-based carrier.

However, a travel guide surnamed Liu emphasized that Hong Kong or Tokyo  airports still sport cheaper luxury goods, such as leather products by  Ferragamo, Gucci, Burberry, Coach or Bally.

 

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