Immobilienmesse in Shanghai – LPS Shanghai 2013

Vom 6. bis 8. Dezember 2013 findet die Immobilienmesse LPS Shanghai 2013 statt, eine der führenden Ausstellungen für hochwertige Immobilien in aller Welt. In diesem Jahr werden 5.000 wohlhabende Investoren aus dem Großraum Shanghai und anderen Städten Chinas erwartet.

Unterstützt von namhaften Sponsoren wie Lamborghini, Baccarat und dem Flugzeughersteller Dassault Falcon werden außergewöhnliche internationale Immobilien angeboten, vom Weingut in Frankreich über eine Ranch in Wyoming bis zu Luxuswohnungen in Südfrankreich. Dazu kommen Fachvorträge und Seminare, in denen Fachleute über die für chinesische Investoren wichtigen Fragen wie Immobilienerwerb im Ausland und Aufenthaltsrecht sowie Visumsmöglichkeiten für Europa, die USA und Kanada referieren werden.

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group in Hongkong besucht regelmäßig Luxusmessen in China und weiß, daß „LPS Ausstellungen nicht nur sehr professionell vorbereitet und durchgeführt werden, sondern dass es den Veranstaltern insbesondere gelingt, investitionsfreudige und kapitalkräftige Besucher einzuladen“. Dadurch bietet sich nach Schwarzkopfs Erfahrung eine „einmalige Gelegenheit, direkt mit den potentiellen Investoren in persönlichen Kontakt zu treten.“ Kaum verständlich sei, dass deutsche Aussteller kaum vertreten sind, er sieht das aber auch als große Chance. Die CHEURAM Consulting Group wird mit einem eigenen Stand vertreten sein, zu dem sie wieder mehrere Mitaussteller einlädt.

Dieser Weg hat sich in der Vergangenheit als erfolgreich erwiesen, denn so Schwarzkopf: „damit sparen die Beteiligten nicht nur Kosten, sondern es ergeben sich fruchtbarer Synergieeffekte unter den Standteilnehmern. Im übrigen bieten wir ein professionelles Vorbereitungsprogramm an, so dass Messteilnehmer im Vorfeld die besonderen Verhältnisse und Marketinganforderungen in China und im Hinblick auf dortigen Investoren kennenlernen.“

Fragen zur Teilnahme nimmt Henning Schwarzkopf gern unter info@cheuram.com entgegen.

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Hainan Rendezvous 2013, Teilnahme an der erfolgreichsten chinesischen Luxusmesse

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM  Consulting Group in Hongkong berichtet, dass die CHEURAM auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf der Hainan Rendezvous Messe vertreten sein wird. Sie findet vom 30. März bis 3. April 2013 statt.

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Die Zahlen aus den vergangenen Jahren belegen den anhaltenden Erfolg, was die CHEURAM veranlasst; jährlich wiederzukommen und sich den wohlhabenden Chinesen zu präsentieren, die aus ganz China anreisen, um sich das Angebot von Yachten, Flugzeugen und zunehmend Lifestyle – Produkten anzuschauen und Kauverhandlungen zu führen.

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Die CHEURAM ist am Stand mit Geschäftspartnern aus Deutschland vertreten, insbesondere aber auch mit einer chinesischen Rechtsanwältin aus Peking, um vor Ort alle Fragen beantworten und sowohl Besucher als auch Standteilnehmer kompetent beraten zu können.

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Obwohl die Messe erwartungsgemäß ausgebucht ist, bietet die CHEURAM interessierten Unternehmen aus der Immobilien- und der Lifestylebranche noch die Möglichkeit einer Beteiligung gegen Kostenteilung. Anfragen können an Henning Schwarzkopf unter henning@cheuram.com  gerichtet werden.

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Rat für Geschäfte in China – Interessante Vorträge in Deutschland

Hamburg, Berlin und München werden am 25., 26. und 27. September 2012 die Städte sein, an denen die Referenten der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong Vorträge halten werden, die sich an Unternehmer richten, die ihre geschäftlichen Aktivitäten nach China ausdehnen möchten.

Im einzelnen geht es um folgende Themen:

  • Erläuterung der Rechtsformen, die für ausländische Investoren und Unternehmer in Betracht kommen, unter Einbeziehung von Hongkong
  • Darstellung der Besonderheiten, die es bei der Gestaltung von Verträgen mit chinesischen Geschäftspartnern zu beachten gilt,
  • Schutz von Urheberrechten (Patente, Markenschutz),
  • Erkennung und Vermeidung der eigenen Haftungsrisiken zu kennen und
  • Beschreibung der Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung in China zu beschreiben.

Deutsche und chinesische Juristen sind Referenten.

Die Vorträge finden jeweils von 16:30 bis 20:00 Uhr Kostenbeitrag beträgt  € 50,-

Anmeldungen sind zu richten an info@cheuram.com

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CHEURAM auf der Luxusmesse LPS Beijing 2011

Im vergangenen Novemer hatte die CHEURAM Consulting Group aus Hongkong einen erfolgreichen Stand auf der Immobilien- und Luxusmesse LPS Beijing 2011.

Hierzu einige Eindrücke:

http://touch.dailymotion.com/video/xrtm11_lps-beijing_lifestyle

Auich in diesem Jahr werden wir wieder dabei sein und bieten Interssenten an, sich am Gemeinschaftsstand zu beteiligen.

Nähere Informationen unter info@cheuram.com

 

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Luxusmesse in China – im September 2012 in Shanghai

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Beijing gibt bekannt, dass vom 14. bis 16. September 2012 in Shanghai die führende Messe für hochwertige, auch ausländische, Immobilien in China stafinden wird, die China International Luxury Property & Home Decor Show.

Neben Immobilien werden auch Luxusgüter aller Art und damit zusammenhängende Dienstleistungen aus- und vorgestellt, die sich an die wohlhabenden Besucher richten und damit eine wertvolle Ergänzung zum übrigen Angebot darstellen.

Die CHEURAM Group wird mit einem eigenen Stand vertreten sein; sie bietet deutschsprachigen Unternehmen die Möglichkeit an, sich in Form eines Gemeinschaftstandes daran zu beteiligen. Damit sparen sparen sie Kosten und kommen in den Genuß der vorhandenen Infrastruktur, einschließlich der Betreuung durch eine renommierte chinesischen Rechtsanwältin.

Anfragen zu den Konditionen, Preisen und zum Vorgehen sind an info@cheuram.com zu richten.

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Immobilien – Messe in China: Im September 2012 findet die führende Messe in Shanghai statt

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Beijing weist darauf hin, dass vom 14. bis 16. September 2012 in Shanghai die führende Messe für hochwertige, auch ausländische, Immobilien stafinden wird, die China International Luxury Property & Home Decor Show.

Die CHEURAM Group wird mit einem eigenen Stand vertreten sein und bietet deutschsprachigen Immobilien – Unternehmen die Möglichkeit an, sich daran zu beteiligen. Damit sparen sparen sie Kosten und kommen in den Genuß der vorhandenen Infrastruktur, einschließlich der Betreuung durch eine renommierte chinesischen Rechtsanwältin.

Anfragen zu den Konditionen, Preisen und zum Vorgehen sind an info@cheuram.com zu richten.

 

 

 

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China – Vortrag zu rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Berlin, Stuttgart und München

Unternehmerische Aktivitäten in China sind in aller Munde und so verlockend, weil sie außergewöhnliche Möglichkeiten und Chancen bieten. Dem stehen allerdings auch Berichte und Erfahrungen fehlgeschlagener Projekte gegenüber, so dass Erfolg und Misserfolg deutscher Unternehmen in China eng beieinander liegen und damit zu einer erheblichen Verunsicherung im Hinblick auf ein dortiges Engagement geführt haben.

Deshalb liegt der Schlüssel zur langfristigen geschäftlichen Zufriedenheit in der gründlichen und umfassenden Vorbereitung – und zwar nicht nur durch die Aneignung theoretischen Wissens, sondern in besonderem Maße durch die eigenen Erfahrungen, die nur Praktiker vermitteln überzeugend und werthaltig können.

In einer Vortragsveranstaltung der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Beijing stellenen langjährig erfahrene Experten (Juristen und Kaufleute) aus Deutschland und China in der 33. Kalenderwoche 2012 in Berlin, Stuttgart und München die Rahmenbedingungen vor, weisen aber auch auf die Fallstricke, Risiken und Gefahren hin, die es in der Praxis zu vermeiden gilt. Sie zeigen anhand von Beispielen ihrer europäischen Klienten deutlich auf, was bei ihnen zum Erfolg geführt hat vorbereitet haben. Wie erhält man z.B. verlässliche Auskünfte über den zukünftigen Geschäftspartner, wo können Patente und Markenrechte überprüft werden, lassen sie sich vor Beginn der Vertragsverhandlungen wirksam schützen?

Die Präsentation zeichnet sich im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen u.a. dadurch aus, dass die Referenten bewusst kleine und mittelständische Unternehmen ansprichen, umfangreiche Erfahrungen und Referenzen bieten und dank unserer Partner vor Ort in Beijing das in China so wertvolle Netzwerk von Kontakten zur Zentralverwaltung und den Behörden der diversen Provinzregierungen und Branchen anbieten können.

Das Programm umfasst folgende Themen:

Regionaler Überblick

    • Regionale Schwerpunkte der Wirtschaft China
    • Besonderheiten der First, Second und Third Tier Cities

Rechtliche Rahmenbedingungen

    • Gesellschaftsformen, Repräsentanz, Joint Ventures
    • Unterschiede, Gründungsablauf, Erfordernis staatlicher Genehmigungen
    • Vor-  und Nachteile (Risikoabwägung)
    • Hongkong als attraktive Basis und Zentrale

Marken- und Patentrecht

    • Vorbeugender und laufender Schutz
    • Internationale Abkommen

Steuerliche Erwägungen und Gestaltungsmöglichkeiten unter Einbeziehung von Hongkong und Singapur

(Geschäfts-) kulturelle Besonderheiten in China

    • Do´s and Don´ts, abweichende Gepflogenheiten
    • Verhandlungstaktiken

Praktisches Vorgehen

    • Marketing in China
    • Besuch von Messen
    • Zugang zu Netzwerken und Organisationen

Fragen und Antworten aus der Praxis

Nähere Einzelheiten über Zeiten, Orte und Kosten können über info@cheuram.com erfragt werden.

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Reichtum in Shanghai

Die CHEURAM Consulting Group Ltd. stellt folgenden Bericht aus der Jing Daily zur Verfügung und empfiehlt deutschen Unternehmen und Unternehmers, die Gelegenheiten im China – Geschäft und sich sorgfältig vorzubereiten:

According to the recent “Shanghai Wealth Report 2012,” published by the Hurun Report and Australia’s Gao Fu Wealth Management, Shanghai, mainland China’s financial center and a rising star on the global business scene, now has 370,000 residents worth at least 6 million yuan (US$949,710), with business owners, real estate investors and professional investors ranking as the city’s wealthiest. The report adds that 140,000 Shanghai residents have assets of 10 million yuan (US$1.6 million) or more, an increase of 6.1 percent over last year and a full 14 percent of China’s high net worth individuals. A similar increase of 5.1 percent was seen among the 8,200 “super-rich” residents, whose net worth meets or exceeds 100 million yuan (US$15.8 million). Of the super-rich individuals in Shanghai, the Hurun Report details, 75 percent are business owners, while real estate investors account for 15 percent and professional investors account for 10 percent. “This year’s report,” said Rupert Hoogewerf, chairman and chief researcher of the Hurun Report, “shows that property is the biggest source of wealth in Shanghai, while globally, most wealth comes from professional investment.”

Still, since China’s real estate industry remains on shaky ground and the stock market is far from a source of strength, Hoogwerf added that we should see changes in the makeup of upcoming rich lists. Currently, Liu Yongxing of the East Hope Group and Zhou Chengjian of fast-fashion retailer Metersbonwe Group rank as Shanghai’s wealthiest residents, with Liu’s fortune reaching 41 billion yuan (US$6.5 billion) and Zhou’s 32 billion yuan (US$5 billion). And as the enthusiasm of a growing number of wealthy Shanghainese has cooled towards stock market or real estate investment, interest in wealth management products and the art market has grown over the past two years.

According to a recent survey of 1,200 wealth-management product investors around China by Citigroup, 73 percent of respondents planned to invest more in these products in the next year, with the Wall Street Journal noting an “exodus” from bank deposits among wealthy Chinese. As Citibank’s study concluded, “[wealth-management products] are likely to continue to grow rapidly in China and to maintain their drag on deposits in the near term.” This growing interest in wealth management among wealthy Chinese has given an increasing number of banks the motivation to offer a wider array of these products, with the Australia and New Zealand (ANZ) Banking Group saying this week it plans to invest US$300 million to support the growth of its China subsidiary and boost its presence in the Asia market. As ANZ CEO Mike Smith said in Beijing this week, the bank is “on the verge of getting the green light” to provide retail banking and wealth management services in China. Said Smith, “Wealth management and individual wealth products are definitely things we will look at in future.”

As overall Chinese economic growth is expected to slow this year, banks expect an increase in the number of wealthy individuals to seek higher rates of return via wealth management services, with the Australian noting this week that ”many households are taking advantage of the gradual opening of access to other wealth-management products than bank deposits, the return of which is generally below the inflation rate.”

In addition to wealth management products, another area where some wealthy Shanghainese have put their money is the art market. Over the past several years, this has been particularly true for the city’s ultra-wealthy, among them super-collectors Liu Yiqian and Wang Wei, who have spent an estimated US$317 million on Chinese modern, revolutionary and contemporary art and antiques. This November, Wang and Liu plan to open their private “Long” (or “Dragon”) Art Museum (龙美术馆) in Shanghai, a 10,000 square meter (107,640 square foot), three-level private museum on which the couple has spent an estimated 200 million yuan (US$31 million) of their own money to fund. Designed by Zhong Song (仲松), a “post-70s generation” artist and architect who started off his career at the studio of the late Beijing artist Chen Yifei, the museum’s facade will feature a light-colored granite facade onto which images will be projected, while the interior will feature separate sections for modernist artwork, Wang Wei’s beloved collection of “Red Classics” from 1949-1979, and Chinese contemporary art, as well as space for arts education classes.

Along with Wang and Liu, a growing number of Shanghai’s wealthy, aspiring collectors are getting involved in the market, so quickly that Liu himself doesn’t even recognize many of the new players. As Liu told Sohu Finance last summer:

[I expect] we’ll see more and more new collectors enter the market. Over the past five years, there were only a few collectors involved with this market, and we were therefore quite familiar with buyers as well as sellers. But this situation has changed this year, as half of the buyers are even new to me.

I guess I’ll only know less than one-fifth of the players in this area in the next five years.

As the Huffington Post recently pointed out, it’s not just an interest in diversifying assets away from cash or real estate to avoid inflation or economic fluctuations, there’s a growing status element to the art-collecting trend exemplified by Wang and Liu, as well as other prominent collectors like Indonesian-Chinese contemporary art devotee Budi Tek and Yang Bin. This is tied closely to the (slowly) growing interest in philanthropy seen in China. Though philanthropy remains in its relative infancy in China, with donations reaching US$16.4 billion in 2010 — compared to $291 billion in the United States — according to China.org.cn, philanthropy tied to arts education and private museums is becoming increasingly visible in places like Shanghai. As the Huffington Post noted:

A growing interest in philanthropy is one reason behind the private museum boomlet. Rapid growth is creating thousands of new millionaires in Asia each year. Their ranks grew to 3.3 million in 2011, surpassing Europe for the first time, according to Merrill Lynch and Capgemini. Between January last year and March this year, China’s top 100 philanthropists donated $1.6 billion, according to the Hurun Report, a Chinese rich list. That’s about a fivefold increase from 2004 when the list started.

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Luxus Messen in China im Herbst

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group Ltd. aus Hongkong  kündigt nach der erfolgreichen Teilnahme an den den Messen “Hainan Rendezvous 2012” und “LPS Beijing 2012” im April dieses Jahres drei Messen an, an denen sich die CHEURAM Consulting Group Ltd. wieder als Aussteller beteiligen wird.

Shanghai

14. bis 16. September 2012

Macao 2012

25.  bis 28. Oktober 2012

Beijing

2. bis 4. November 2012

Auch dort wird interessierten Unternehmen angeboten, sich an dem attraktiven Gemeinschaftsstand zu beteiligen. Das hat insbsondere den Vorteil, das die gesamte ”Infrastruktur” (Dolmetscher, Medienauftritte, grafische und Video-Darstellungen) unter den Beteiligten geteilt werden. Im übrigen hat die Erfahrung gezeigt, dass dadurch wertvolle Synergien entstehen.

 

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Chinesen im Kaufrausch – Der Drache geht auf Einkaufstour

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Shanghai weist auf folgenden lesenswerten Artikel in der FAZ hin:

Bei Harrods in London bricht das chinesische Jahr des Drachen an – schwer, glänzend und teuer: Wer mag und das nötige Geld hat, der kann in dem Nobelkaufhaus im Stadtteil Kensington Goldbarren mit eingeprägtem Drachenlogo kaufen, eine Kreation speziell zum chinesischen Frühlingsfest am kommenden Montag. “Bei uns können Sie bis zu 12 Kilogramm pro Person erwerben”, sagt der Unternehmenssprecher. Der Barren zu 100 Gramm kostet rund 3500 Pfund (4200 Euro). Harrods weiß, was seine zahlungskräftigen Kunden aus dem Reich der Mitte lieben, und zu keiner Zeit im Jahr sind sie so spendabel wie in diesen Wochen.

Der Drache kommt

Am Montag löst in China das Jahr des Drachen das Jahr des Hasen ab. Das Frühlingsfest, mit dem im Reich der Mitte das neue Jahr im Mondkalender gefeiert wird, ist für die Chinesen die wichtigste Zeit für Urlaubsreisen, Familienzusammenkünfte und vor allem – Geschenke. Europas Luxusgüterbranche und Nobeleinkaufsmeilen beschert der Kaufrausch rund um das Frühlingsfest inzwischen ein zweites, wenn auch kleineres Weihnachtsgeschäft. Daheim in Peking oder auf Reisen in Paris, London, Berlin und Rom stürmen Chinas Neureiche die Geschäfte auf der Jagd nach begehrten Marken wie Chanel, Gucci, Prada, Burberry und Rolex. Die Unternehmensberatung Bain schätzt, dass auf chinesische Kunden bereits rund ein Fünftel des globalen Geschäfts mit Luxusgütern entfällt.

“Das chinesische Neujahr ist für uns absolut zentral”, sagt Jace Tyrrell vom Londoner Einzelhandelsverband New Westend Company, der die Konsumtempel rund um die Oxford Street vertritt. Ebenso wie in Paris haben auch in der britischen Hauptstadt Luxuskaufhäuser wie Selfridges und Harrods, Boutiquen und Juweliere längst chinesisch sprechende Mitarbeiter eingestellt. Denn am liebsten kaufen die Reichen und Schönen Chinas ihre teuren Uhren, Handtaschen und Textilien dort, wo die Produkte herstammen.

Jagd nach Prestige

“TLC”, Travelling Luxury Consumer (reisende Luxuskonsumenten), heißt die solvente Kundengruppe im Jargon der Branchenanalysten. Das Pariser Kaufhaus Galeries Lafayette etwa empfängt täglich mehr als zehn Busse voller chinesischer Touristen. Im Stammhaus am Boulevard Haussmann stehen ausländische Kunden für die Hälfte des Umsatzes, die Chinesen an der Spitze. Im Schnitt sorgt jeder Chinese dort für mehr als 1000 Euro Umsatz. Am begehrtesten sind Uhren, Schmuck, Lederwaren, Parfums und Bekleidung für Männer. “Chinesen geben auf Reisen sechsmal so viel aus wie daheim”, weiß Angela Ahrendts, Vorstandschefin des englischen Luxusmodeherstellers Burberry. “Wenn man sagen kann: ,das hier habe ich in Paris gekauft’, bringt das zusätzliches Prestige.”

Die Konsumorgie am anderen Ende der Welt hat für Chinesen auch handfeste finanzielle Vorteile: Der Euro hat gegenüber dem Renminbi (Yuan) stark an Wert verloren, was den Einkaufsbummel in Europa erschwinglicher macht. Weil hier außerdem die bislang hohen Importzölle auf Luxusgüter wegfallen, seien diese für chinesische Kunden um rund ein Drittel billiger als daheim, sagt Jace Tyrrell, der Mann vom Einzelhandelsverband in London. “Und wenn sie bei uns kaufen, können die Kunden auch sicher sein, dass sie das Original und keine Fälschung kriegen.”

Die Ausgaben der chinesischen Touristen steigen

Nach einer Umfrage des staatlichen französischen Tourismusbüros Atout France geben wohlhabende chinesische Touristen bei einem Besuch in Europa im Durchschnitt 3100 Euro für Einkäufe aus. Weitere 1850 Euro sind für Essen und andere Ausgaben vorgesehen. Zwischen den Jahren 2009 und 2010 stiegen die Ausgaben der Chinesen um 90 Prozent und im vergangenen Jahr noch einmal um 50 Prozent. Ein Viertel aller Duty-free-Einkäufe in Frankreich ging im vergangenen Jahr schon auf Chinesen zurück. 2,3 Millionen Chinesen reisten 2010 nach Europa.

In China selbst trifft man zum Neujahrsfest die spendable Klientel, um die sich Europas Edelmarken so reißen, zum Beispiel in der “City Mall” im Nordosten Pekings. In dem gold-glitzernden Geschäft der italienischen Gucci-Gruppe hat ein dreißigjähriger Geschäftsmann soeben für seine 18 Jahre alte Freundin ein Handtäschchen für 6000 Yuan gekauft, 750 Euro. “Als kleine Aufmerksamkeit zum Frühlingsfest”, sagt er und meint das so unbedeutend, wie es klingt. Rund 150.000 Yuan (19.000 Euro) gibt er jedes Jahr in Peking und Macao für Luxusgeschenke an Freude und Verwandte aus, den Großteil davon zum chinesischen Neujahr.

Auswärts billiger

Bei “Salvatore Ferragamo” gegenüber berichtet eine Verkäuferin, dass die Umsätze in dem Monat, in den das Frühlingsfest fällt, um mehr als 20 Prozent steigen. “Von Weihnachten merken wir hingegen nichts.” Es kauften zwar auch jetzt nur sechs bis sieben Kunden am Tag wirklich etwas ein, “dann aber richtig”. Einige würden von ihren Unternehmen geschickt, um Geschenke für treue Großkunden zu kaufen. “Die nehmen dann fünf, sechs verschiedene Taschen mit.” Die kosten zwischen 9000 und 19.000 Yuan (1100 bis 2400 Euro).

Eine junge Frau aus reicher Familie, die gerade vom Studium in den Vereinigten Staaten zurückgekehrt ist, gönnt sich jedes Jahr zum Frühlingsfest ein Paar Schuhe und eine Tasche von “Salvatore Ferragamo”. “Damit belohne ich mich selbst”, kichert sie. Überrascht ist sie, dass die Preise in der Heimat höher sind als in Amerika. “Vielleicht liegt das an der Krise, die gibt es ja hier bei uns nicht.”

Quelle: F.A.Z.

 

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